Story von Bernadette Strebel, Gründerin der ABSWP

 

“Liebe ist die höchste Macht und Kraft, die alles zu verändern vermag. Wenn wir sie in uns selbst erkennen, werden wir den inneren Frieden finden, die Basis für den Frieden in der Welt.”

Trees for Peace

 

Kindheit und Jugend

Bernadette Strebel ist in Zürich (Schweiz) geboren und wuchs in einer sozial engagierten Familie auf. Schon in ihrer frühesten Kindheit fühlte sie einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn tief im Inneren. Unerschrocken verteidigte sie vor allem die ausgegrenzten weniger privilegierten Kinder ihrer Schulklassen und kümmerte sich um sie.

Zu ihrer grossen Leidenschaft gehörten die Bühne, das Ballet und der Rollschuh- und Eiskunstlauf. Schon früh war sie in diesen Sparten erfolgreich. Als 13-jährige wurde sie mit ihrem fünf Jahren älteren Rollschuh- und Eiskunstpartner Schweizermeisterin und bekam die Chance, der berühmten Eisshow „Holiday on Ice“ beizutreten. Grosse Zukunftspläne wurden dem jungen Paar vorausgesagt, doch das Schicksal wollte es anders. Nach einem Eiskunstevent erlitten sie beide einen tragischen Autounfall, bei dem Bernadette schwer verletzt wurde und ihr Partner ums Leben kam. Unerwartet wurde ihre Karriere beendet. Aber das Leben ging weiter. Kaum wieder auf den Beinen, widmete sie sich dem Ballet und gab ein Comeback auf Rollschuhen.

 

Mutter, Coach, Manager

Ein wichtiger Schritt in ihrem Leben war ihre Rolle als Mutter von zwei Kindern. Ihre Tochter teilte ihre Liebe zum Sport und wurde Tennis Schweizermeisterin. Nun, als ihr Coach und Manager begann eine neue Herausforderung für Bernadette. Zusammen reisten sie während den nächsten Jahren durch die Welt und hatten die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Kulturen und Menschen kennenzulernen und vielen unvorhergesehenen Situationen zu trotzen. Täglich sahen sie die enormen Unterschiede zwischen den Hütten der Armen und den luxuriösen Villen der Reichen und sie fühlten grosse Ungerechtigkeit und tiefes Mitgefühl.

 

Encountering Africa

1990, als Bernadette Strebel ihre Tochter während eines Interkontinentalen Tennisturniers in Nigeria begleitete, erkrankte sie an Malaria. Als Patientin hatte sie nun aus erster Hand Gelegenheit, die liebevolle, bedingungslose Anteilnahme dieser herzlichen Menschen zu erfahren. Tag und Nacht kümmerten sie sich um sie. Kinder brachten ihr Blumen und Früchte. Bernadette war zutiefst berührt, dass die fast mittellosen Menschen das wenige, das sie hatten, mit ihr teilten. Ihr Herz ging auf für Afrika. Sie wollte etwas zurückbringen.

 

Erste Aktivitäten

Als sie hörte, dass ein junger Student aus Geldmangel sein Universitätsstudium nicht fortsetzen konnte, wusste sie, das war ihre Gelegenheit. Spontan entschloss sie sich, ihn finanziell zu unterstützen, damit er weiter studieren konnte. (Im Jahr 2000 bekam er sein Bachelor Grad in Agrarwissenschaft und Bildung und dann, zehn Jahre später, verlieh ihm der Senat der Universität von Benin den Master-Abschluss. Heute ist Festus Onogholo unser Projekt Manager vor Ort, des „1 Million Trees for Peace“ Projekt in Nigeria)!

Als Bernadette Strebel von Nigeria zurückkam, begann sie eine Serie von globalen Friedens- Meditationen zu organisieren, an welchen weltweit Tausende von Menschen beteiligt waren, auch in Nigeria.

Zehn Jahre später erhielt sie einen verzweifelten Brief von Festus Onogholo. Er berichtete über die blutigen Religionskriege mit grossen Menschenverlusten in seinem Staat. Bernadette überlegte nicht lange und reiste zusammen mit einem Team nach Nigeria, wo sie am 13. Oktober 2000 symbolisch eine Lichtsäule für Frieden, Liebe, Respekt und Toleranz für alle Religionen und Kulturen verankerte. Die Zeremonie wurde in eine globale Weltfriedens-Meditation integriert, die von ihr geführt wurde. Dies war der Beginn eines Weltfriedens-Projekts für Afrika und die Welt.

 

Anerkennung von der Regierung

Nach diesem Anlass im Jahr 2000 wurden sie und ihr Team unerwartet von der lokalen Nigerianischen Regierung eingeladen. Ein Interview mit Bernadette Strebel über ihre Friedensvision wurde live im nigerianischen Fernsehen übertragen. Inzwischen hat sich dieses Projekt zu einer staatlich anerkannten, gemeinnützigen Non-Profit-Organisation mit Bernadette als Präsidentin entwickelt.

 

Vision einer Welt in Frieden

Hätte sie wohl anfangs den Mut gehabt, wenn sie geahnt hätte, was alles auf sie zukommen würde?

Ihre Antwort ist JA! Denn ihre Vision für eine gleichberechtigte Welt in Harmonie und Frieden ist unerschütterlich.

Die Hoffnung der Menschen in Afrika nach Integration und Selbstverantwortung, ihr sehnlichster Wunsch nach Bildung und ihre Lernfreude und Bereitschaft, sich für etwas Neues zu öffnen, gibt ihr immer wieder neuen Mut und die Kraft weiterzumachen. Sie lässt nichts unversucht. Alle Menschen, insbesondere die Kinder, sollen die gleichen Bedingungen und Lebenschancen erhalten, egal wo sie geboren werden. Denn die Kinder sind die Zukunft unserer Welt!

 

Mit diesem Appell möchte Bernadette Strebel die Herzen vieler Menschen berühren und sie ermutigen, durch finanzielle und tatkräftige Unterstützung Teil dieser Friedensvision zu werden.