Trees for Peace

Reforestation Project
Date:May 28, 2012

Das Pflanzen von 1.000.000 Bäumen, um den Wald und sein Ökosystem neu zu erschaffen.

The responsibility lies in all our hands

Mehr als 150.000 Bäume wurden bis heute gepflanzt.

Mehr als 165 Arbeiter und ihre Familien haben einen anständigen Job und beziehen Gehalt.

 

  • Warum Bäume?

    Bäume gehören zu den wichtigsten Lebewesen in unserem ökologischen System. Sie reinigen die Luft und erzeugen den Sauerstoff, den alle Menschen und Tiere brauchen. Wälder bieten uns Leben, Wasser, Früchte, Brennholz, Baumaterial und Futter für Tiere an. Das Pflanzen von Bäumen ermöglicht lokale Jobs, Einkommen und Nahrung.
  • Wo sie sind?

    Die nigerianische Regierung hat mit ABSWP einen Vertrag geschlossen und gewährt 400 Hektar Land für die Wiederaufforstung. Das Land liegt im Staat Edo. Das “Trees for Peace”- Projekt ergab sich aus dem gegenseitigen Vertrauen zwischen der Organization for Peace, der Regierung und der Bevölkerung Nigerias.
  • Welche Art von Bäumen?

    Wir pflanzen eine Vielfalt von Bäumen, die für die lokale Gemeinschaft und das Ökosystem vorteilhaft sind

    1

    MORINGA

    Genannt “Der Baum des Lebens”. Seine Blätter und Samen werden als Nahrungsergänzungen verwendet und enthalten genießbares Öl. Es wird für die Medizin, zur Wasserreinigung und vielem mehr verwendet.more.

    2

    GMELINA

    Er eignet sich ausgezeichnut zur Papierherstellung, wächst schnell, kann eine Höhe von 18 m erreichen, und ist hinsichtlich des Klimas und Bodens anspruchslos.

    3

    TEAKBAUM

    Teakholz ist eines der wichtigsten tropischen Holztypen, die von westlichen Ländern importiert werden. Diese Bäume werden nur für den lokalen Verbrauch verwendet.

    4

    OPEPE-BILINGA

    Da das Holz dieses Baumes stärker ist als Buche und Eiche, wird es als Baumaterial verwendet. Seine Eigenschaften und Beschaffenheit entsprechen mittelschwerem oder schwerem Holz.

  • Wie machen wir das?

    Wir stellen örtliche Arbeiter aus der Gemeinschaft an, um die Bäume zu pflanzen und schaffen so anständige Jobs und einen Sinn für Verantwortung. Sie müssen das Land vorbereiten und die Bäume und den Boden versorgen.
  • Das Ergebnis

    Mehr als 31.800 Bäume wurden bis heute gepflanzt. 165 bezahlte Arbeiter haben in unserer Plantage seit dem Beginn des “1 Million Bäume für das Frieden”-Projekts gearbeitet. Mehr als 165 Familien haben dadurch, dass tägliche, vertraglich gesicherte und dauerhafte Arbeit verfügbar ist, einen Nutzen gezogen. Wir haben es geschafft, in ländlichen Gebieten Beschäftigung zur Verfügung zu stellen und das hat den Lebensstandard der zwei Dörfer verbessert, wo sich die Bäume (Egbisi und Irhue) befinden. Die Dorfbewohner können es sich jetzt leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Wir helfen damit auch, die ländlich städtischen Abwanderungen aufzuhalten, die in Nigeria ein Hauptproblem sind. Wir sind an der Bewahrungsarbeit im Wald beteiligt. Leuten wird nicht mehr erlaubt, Bäume zu fällen.
  • Wo das Geld hingeht?

    Das Pflanzen eines Baum schließt die Pflege des Baumes für mindest 5 Jahre ein. Das wird gemacht um sicherzustellen, dass er nicht von den sehr invasiven Unkräutern überwunden und abgetötet wird. Einheimisches Unkraut in den Plantagen ist äußerst aggressiv, überwindet und tötet die angepflanzten Bäume, wenn es nicht zurückgeschitten wird. Nach etwa 5 Jahren sind die Bäume ausreichend hoch geworden, haben Zweige und Blattwerk, um Sonnenlicht daran zu hindern, zum Boden des Walds vorzudringen. Dann kann das Unkraut nicht mehr zu einer bedrohlichen Größe heranwachsen. Die Kosten eines Sämlings betragen etwa 50 Euro und beinhaltet die Lichtung der Plantage von Gestrüpp und Unkraut, die über viele Jahre gewachsen sind, die Vorbereitung des Bodens zur Pflanzung, das Pflanzen der Bäume, der Austausch von jenen, die nicht wachsen und die Instandhaltung des gestellten Bereichs für mindestens fünf Jahre, nachdem die Sämlinge gepflanzt worden sind.
    Es werden lokale Arbeitnehmer dafür bezahlt, um alle Aspekte der Baumpflanzung auszuführen. Das wiederum schafft die so sehr notwendigen Arbeitsplätze in der Gemeinde. Unser Projektleiter dieses Bereichs vor Ort empfängt auch ein Gehalt.Darüber hinaus sind Unkosten unvermeidlich. Diese werden auf einem Minimum gehalten, da alle Arbeiten in Europa auf freiwilliger Basis erfolgen, genau wie alle gemeinnützigen Arbeiten in Nigeria. Der Hauptteil der Kosten bezieht sich auf die Kosten für den Geldwechsel in andere Währungen und die Überweisungen nach Nigeria, Telefon und andere Kommunikations-, und sonstige Bürokosten. Diese belaufen sich auf weniger als € 7.000 Euro jährlich und unabhängig davon wieviele Bäume gepflanzt oder gepflegt werden. Ein kleiner Teil der Spenden wird genutzt, um diese Kosten abzudecken.
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